Jenobi

Zunächst die Fakten: Vor zehn Jahren nahm die junge schwedische Bassistin Jenny Apelmo einen Nachtzug von Göteborg nach Berlin. Sie wollte vielleicht zehn Monate in Deutschland bleiben, doch dann kam ihr die Hamburger Band Torpus & The Art Directors dazwischen, für die sie die folgenden zehn Jahre den (Kontra-)Bass bedienen sollte. Daneben hat Jenny stets auch eigene Musik gemacht; zunächst vollkommen solo unter dem Namen Felicia Försvann, hier erschien 2016 die wunderhübsche, sehr intensiv in ihrem Homestudio aufgenommene EP „Pretty confused, walking home with no shoes“.

Jenny Apelmo schrieb auch weiterhin Songs, sie entwickelten sich immer stärker in eine andere Richtung: wütender und bockiger, selbstsicherer und – angelehnt an die vielen spannenden Vorlagen der Indierock-Künstler*innen aus Skandinavien – introspektiver. Mit diesen Songs wurde Apelmo erwachsener und reifer; sie entdeckte andere Frauen des Singer-/Songwriter-Genres für sich – allen voran Lykke Li und Feist –, sie griff immer häufiger zur E- statt zur akustischen Gitarre, und sie fand immer mehr Mut, Songs zu formulieren, die tief aus ihrer Wut über das Unverstandene sprechen. (Weiterlesen)

Veröffentlichungen

Patterns
18.09.2020

Tourdaten

    Jenobi

    • 01.10. Hamburg, Knust Lattenplatz Tickets
    • 22.10. Bremen, Pusdorf Studios Tickets
    • 21.-23.05.21 Beverungen, Orange Blossom Special

Presseinfos



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