Hamburger Postpunk: Ernsthaftigkeit ohne Krampf, Fragen ohne Besserwisserei, Haltung ohne Moralin

Das Dorf hat, wie es scheint, oft wundersam inspirierende Wirkung auf die Kreativität Heranwachender, wie uns nicht nur Rocko Schamoni seit Jahren glaubhaft versichert. In einer norddeutschen flachen Pampa nicht allzu weit von Hamburg entfernt verbrachten Fabian, Patrick, Frederik, Alexander und Malte – oder wie sich untereinander liebevoll nennen: Fabi, Paddy, Fredi, A(a)li und Malte (nicht Malti!) – als Freunde ihre Kindheit und Jugend. Erst auf dem Bolzplatz, später zwischen Bolzplatz, Cola-Korn und ihrem ersten Proberaum, war letzterer doch die einzige Alternative zur Scheunendisko.

Musik machen die fünf Freunde schon seit einigen Jahren. Anfang 2016 wird aus dem Quintett vorübergehend ein Quartett: als Alex nach Kanada geht und seinen Freunden Fotos von seiner ersten Station in Toronto, der Keele Street, schickt, gibt er der Band ganz ungeplant ihren Namen. 

Musikalisch geprägt als myspace-Generation vom Sound der US-Hardcore/Punk/Emo- Szene, entdecken Keele später ihr Faible für deutsche Bands wie Tomte, Kettcar, Escapado, Captain Planet, Muff Potter oder Herrenmagazin, die sie bis heute inspirieren. Irgendwo zwischen Alternative und Punk arbeiten Keele an ihren Songs, wenn sie sich fürs Wochenende irgendwo auf dem Land vergraben. Noch nie entstand ein Titel in einem klassischen Proberaum-Jam. Irgendwie Denker. Tüftler. Köpfe. Landeier. Darauf einen Cola-Korn. 


28.04.2017 Rookie Records

Booking

Tourdaten

    Keele

    • 11.11. Hamburg, Hafenklang (Rookie Fest)
    • 26.01. Jena, Kassablanca (mit Alex Mofa Gang)
    • 23.02. Stade, Viva Con Agua Wassernacht

Presseinfos



    Fotos